Isa Hiemann, Glücklich selbstständig
Kostenloser Rechner

Was musst du wirklich verdienen?

Für Solo-Selbstständige und Existenzgründer:innen
In sechs Schritten rechnest du dir aus, wie viel Umsatz du brauchst und wie viele Kunden das bedeutet. Kein Excel, keine Anmeldung. Die Beispielwerte sind schon drin, du überschreibst sie einfach.

Schritt 1 von 6

Dein privates Leben

Fang bei dir an, nicht beim Business. Was brauchst du im Monat, damit dein Leben läuft? Schätz ehrlich. Zu niedrig angesetzt ist der häufigste Fehler in Finanzplänen.

Dein privater Bedarf / Monat
Schritt 2 von 6

Kranken- und Rentenversicherung

Der Posten, den fast alle unterschätzen. Beides zahlst du aus deinem Gewinn, nicht als Betriebsausgabe.

Pflichtversichert sind zum Beispiel Lehrende, Pflegekräfte, Hebammen, Handwerker:innen in der Handwerksrolle und Selbstständige mit nur einem Auftraggeber.

Krankenversicherung / Monat
Altersvorsorge / Monat

Berechnet auf Basis des Gewinns, den du am Ende brauchst. Deshalb ändert sich der Wert noch, wenn du weiterrechnest.

Schritt 3 von 6

Deine Betriebskosten

Alle Beträge netto, also ohne Umsatzsteuer, pro Monat. Was nur einmal im Jahr anfällt, teil einfach durch zwölf.

Feste Betriebskosten / Monat
Schritt 4 von 6

Einkommensteuer

Die Einkommensteuer rechne ich dir mit der offiziellen Tarifformel aus. Sie dient als Orientierung, nicht als Steuerberatung. Prüf das Ergebnis gern im BMF-Steuerrechner.

Die Gewerbesteuer gilt für Selbstständige, die ein Gewerbe angemeldet haben. Freiberufler:innen zahlen keine Gewerbesteuer. Du berechnest sie in der Umsatzplanung.

Die Umsatzsteuer betrachten wir in der Liquiditätsplanung. Sie wird mit der Vorsteuer verrechnet, sofern du nicht von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machst.

Bedenke: diese Steuerberechnung ist nicht hundertprozentig genau, solange nicht alle Sonderausgaben, Abschreibungen und Freibeträge drin sind. Nimm die Zahl als Rückstellungsgröße und leg sie am besten sofort beiseite, wenn Geld reinkommt.

Schritt 5 von 6

Deine Angebote und dein Verkauf

Hier wird es konkret. Trag ein, was du verkaufst, nenne den Nettopreis (ohne Umsatzsteuer, es sei denn du nutzt die Kleinunternehmerregel), welche Kosten pro Verkauf direkt anfallen und wie viel Arbeitszeit drinsteckt. Danach weißt du, wie viele Kunden du im Monat brauchst.

Eingabe Arbeitszeit pro Angebot

Trag hier zuerst deine Angebote ein, die Namen übernimmt der Rechner in alle folgenden Tabellen. "Fakt. Stunden" steht für fakturierfähige Stunden. Das sind die Stunden, die du in Rechnung stellst. Die Vor- und Nachbereitungs-Zeit trägst du in die dritte Spalte ein.

AngebotFakt. StundenVorbereitung

Eingabe Preise und Planzahlen

AngebotPreis nettoVar. Kosten

Variable Stückkosten sind das, was pro verkauftem Stück direkt anfällt: z.B. Material, Provision, Raummiete für den Termin.

Ab diesem Monat läuft deine Planung, die Spalten unten und die Liquiditätsvorschau folgen ihm.

Planzahlen pro Monat

Trag ein, wie viel du dir in jedem Monat zutraust. Saison, Urlaub und Anlauf gehören hier hinein. Du siehst vier Monate auf einmal, mit den Pfeilen blätterst du weiter. Der Pfeil rechts in der Zeile überträgt den ersten Monat auf alle zwölf.

Angebot JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez Jahr

Ergebnis Pro Monat

Im Durchschnitt pro Monat, aus deinen zwölf Planzahlen berechnet. Das Ergebnis ist noch nicht dein Gewinn.

AngebotVar. Kosten gesamtUmsatzErgebnis
Summe
Was deine Planzahlen ergeben
· DB ()
· DB ()
· DB ()
· DB ()
· DB ()
Planumsatz gesamt / Monat
Nötiger Zielumsatz

Fakturierfähige Stunden / Monat
Vor- und Nachbereitungszeit / Monat
Arbeitszeit gesamt / Monat

Rentabilität

Was von deinem Planumsatz nach den Kosten des Betriebs übrig bleibt.

Deckungsbeitrag / Monat
abzüglich laufender Betriebskosten / Monat
Zwischensumme: Deckungsbeitrag abzügl. lfd. Betriebskosten / Monat
abzüglich Gewerbesteuer Hebesatz / Monat
Gewinn (Betriebsergebnis)

Infobox Gewerbesteuer

So kommt die Zahl zustande:

Schritt 6 von 6

Der Start und das erste Jahr

Jetzt betrachten wir die Geldzu- und -abflüsse. Das ist deine Liquiditätsvorschau.

/ Monat
Dein Ergebnis

Das musst du im Monat verdienen
netto, ohne Umsatzsteuer
Umsatz im Jahr
netto, ohne Umsatzsteuer
Gewinn im Jahr
(deine Gewinnquote liegt bei )

Woraus sich das zusammensetzt

Privater Bedarf
Krankenversicherung
Altersvorsorge
= nötiger Gewinn
Feste Betriebskosten
= Zielumsatz netto

So viel musst du verkaufen

Pro Monat, im Verhältnis deiner Angebote.

/ Monat
/ Monat
/ Monat
/ Monat
/ Monat
Nötiger Stundensatz
je fakturierfähige Stunde, bei Stunden im Jahr
Arbeitszeit für den Zielumsatz

Deine Liquidität im ersten Jahr

Kontostand am Monatsende mit deinen Planzahlen, Umsatzsteuer und Steuervorauszahlungen. Rosa heißt: hier wird es eng.

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Zu- und Abflüsse im Detail

Alle Beträge in Euro. Jede Spalte ist ein Monat, jede Zeile eine Position. Am Bildschirm siehst du vier Monate auf einmal, im Ausdruck stehen alle zwölf.

Position JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez Jahr
Kontostand am Monatsanfang
Zuflüsse
Umsatz netto
Vereinnahmte Umsatzsteuer
Vorsteuer-Erstattung vom Finanzamt
Gründungszuschuss
Kindergeld und sonstiges Einkommen
Summe Zuflüsse
Abflüsse
Betriebskosten brutto
Variable Kosten brutto
Private Entnahme
Krankenversicherung (private Ausgabe)
Altersvorsorge (private Ausgabe)
Umsatzsteuer ans Finanzamt
Gewerbesteuer-Vorauszahlung
Einkommensteuer-Vorauszahlung
Investition
Summe Abflüsse
Kontostand am Monatsende

Dein nächster Schritt

Isa Hiemann

Willst du mit diesen Zahlen nicht allein bleiben?

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Zielumsatz pro Monat

Alle Beitragssätze und Steuerwerte kannst du anpassen. Der Rechner ersetzt keine Steuerberatung. Er sorgt dafür, dass du weißt, worüber du redest.