Was mich an meiner Arbeit als Coachin für Beruf & Karriere nervt

Seit ich mich als Coachin für Beruf und Karriere selbständig gemacht habe, ist nicht alles ein Schlaraffenland. Aber ehrlich gesagt schon ziemlich nahe dran. Trotzdem gibt es zwei Punkte, die ich gerne nicht auf meiner To-Do-Liste hätte.

Werbung für sich selbst machen

Wisst ihr eigentlich wie unangenehm es mir ist, Werbung für mich selbst zu machen? Ich hasse das. Und das meine ich nicht aus dem Gedanken heraus, dass es mir schwer fällt über meine Stärken zu reden. Es gefällt mir, was ich mache und ich denke auch, dass ich gute Arbeit leiste. Aber ich finde es anstrengend alles, was ich tue immer auch noch in einer Werbebotschaft zu paraphrasieren. Lieber wäre es mir einfach sowas zu sagen wie: Du hast Jobfrust? Hier ist ein Coaching, das dir gut tun wird und dir weiterhilft. Punkt. Gut, jetzt wo ich das so schreibe fällt mir auch auf, dass es etwas lieblos klingt. Und das was ich tue ist auf keinen Fall lieblos, sondern mit Herzblut und gut durchdacht. Und um das rüber zu bringen braucht es halt ab und zu mal Werbeanzeigen und Anmeldeseiten, in denen alles schön und knackig beschrieben ist. Also werde ich das auch zukünftig so machen (Bis ich jemanden finde, der*die mir das abnimmt :-D).

Wie es so schön heißt „Tue Gutes und rede darüber.“ Und solange ich meine eigene PR-Abteilung bin, muss ich halt selbst an Text und Bild denken.

Meinen Papierkram bearbeiten

Bürokratie ist eeeeecht schwierig für mich. Rechnungen schreiben. Alle Eingangs- und Ausgangsrechnungen irgendwelchen Kontobewegungen zuordnen und gucken, ob das auch alles so stimmt. Und dabei muss ich gestehen, dass ich meine Buchhaltung noch nichtmal selbst mache. Dafür habe ich eine supertolle Person, die mir immer Bescheid gibt, wenn ich wieder alle Rechnungen zusammentragen muss, Reisekostenabrechnung machen muss usw. Dafür bin ich echt dankbar. Aber eben schon allein die Papiere zusammensuchen ist nichts für mich. Mimimi. Ich weiß.

Mimimi – all die ganzen Papiere zusammensuchen!

Aber ich liebe total

Meine Freiheit. Es ist so herrlich über den eigenen Tagesplan ziemlich frei bestimmen zu können. Und die eigenen Ideen umsetzen zu können und überhaupt in die Welt zu tragen.

Meine Kundinnen. Ich liebe meinen Job! Das kann ich ganz klar so sagen. Ich arbeite supergerne in Coachings mit Menschen zusammen, die Lust haben etwas zu verändern und dafür einen inspirierenden Austausch brauchen. Und auch die Arbeit in Gruppen finde ich super. Mein Job ermöglicht mir den Kontakt zu tollen Menschen, die Lust haben etwas für sich und/oder in der Welt zu bewegen. Dadurch bekomme ich auch ganz viel Inspiration zurück.

Meine Mission. Für mich ist die Gestaltung von Arbeit ein wichtiger Baustein dessen, wie wir gesellschaftliches Zusammenleben gestalten wollen. Hier verbringen wir viel Lebenszeit, hier erfahren wir Anerkennung, hier sind wir kreativ, hier sind wir zusammen und verbunden …. oder eben all das gerade nicht. Obwohl es so sein sollte! Meine Mission ist die Idee der gewaltfreien Arbeit zu verbreiten. Denn Arbeit soll gut für uns sein, für unser Zusammenleben, für die Familie, für die Natur, für die Umwelt, für die Zukunft, für das Schaffen und Schöpfen und nicht, um die Profitgier einzelner zu befriedigen. Dafür wurde Arbeit nicht erfunden!

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