Wie wird man eine Saloniere?

Von der Selbstverständlichkeit die eigene Vision zu leben | Interview mit Eva Maria Gutt

Eva Maria Gutt ist Saloniere, Schriftstellerin und Systemische Aufstellerin. Sie lebt ihre Vision eines erfüllten Lebens. Denn sie liebt Wein und sie beherrscht die Kunst interessante Menschen zu guten Gesprächen zusammen zu bringen. Der Salon ist eine alte Tradition, die es schon seit dem 18.-19. Jahrhundert gibt, und der den Frauen der damaligen Zeit die Möglichkeit gab, sich intellektuell auszutauschen.

Sie veranstaltet regelmäßig eigene Salons, bei denen es den Dresscode „20er Jahre“ gibt. Geplappert wird bei ihr im Salon nicht, Eva Maria möchte interessante Gespräche und dafür wählt sie immer ein Thema des Abends. Dabei ist ihr Lieblingsmotto „Mens Agitat Molem“ – Der Geist erschafft die Materie.

Wir erfahren von Eva Maria wer sie inspiriert und wie so ein Salon-Abend abläuft – live und sogar über Zoom. In den Gesprächen geht es nicht darum, andere von der eigenen Meinungen zu überzeugen, sondern seine Lebenserfahrung mit anderen zu teilen. In ihren Salons dürfen die Menschen so sein, wie sie sind.

Ihr beruflicher Werdegang ist geprägt von Terminen, Projekten und männlicher Arbeitsweise im IT Umfeld. In diesem Projektumfeld war sie sehr erfolgreich, bis im Jahr 2000, nach dem Börsengang ihres Unternehmens, immer weiter die Lust an ihrem Beruf abnimmt. Und das ist auch gleichzeitig der Beginn ihrer Reise zur Selbsterfahrung. Sie macht eine Schamanische Ausbildung und eine Systemische Ausbildung und bereitet sich damals schon so für ihre dritte Lebenshälfte vor – wie sie es nennt.

Wir lernen von ihr über die Weisheit der Alten und welchen Wunsch sie selbst für ihr Alter hat. Eva Maria inspiriert durch ihre große Akzeptanz für ihren eigenen Lebensweg und die vielen verschiedenen Felder, die sie für sich erkundet hat. Bei ihr spürt man deutlich „Alles was ist darf sein“.

Ihre Kenntnisse in systemischer Aufstellungsarbeit nutzt sie sowohl für persönliche Anliegen als auch im Unternehmenskontext. Mit schönen Bildern beschreibt Eva Maria, wie Systeme funktionieren.

Ihre Erklärung dafür wie sie vom Maschinenbaustudium und IT-Projekten zum schamanischen Trommeln mit Körperbemalung kommt, ist ganz einfach und überzeugend: „Ich liebe Wissen. Ich liebe es mir neue Wissensräume zu erobern.“ Von dieser Selbstverständlichkeit, mit der sie sich erlaubt Neues zu probieren und zu erleben, können die Zuhörenden sich inspirieren lassen. Ich bin tief beeindruckt mit welcher inneren Ruhe und Sicherheit Eva Maria ihr Leben so gestaltet und lebt, wie sie es möchte! Möglicherweise hat sie das von ihren Ahnen:innen gelernt, denn auch dort tummeln sich interessante Vorbilder.

Einer meiner Lieblingssätze von Eva Maria ist: „Ich finde mich toll, wenn ich sowas mache!“

Und gerade der Schluss dieser Folge ist gespickt mit soviel wundervollen Weisheiten, z.B. darüber, wie man erkennt, dass es Zeit für einen neuen Job und einen neuen Weg ist.

Über Eva Maria Gutt

Nach meinem Maschinenbaustudium und der Weiterbildung zur Technikinformatikerin habe ich von der Pike auf zahlreiche ERP Projekte realisiert. Sowohl im Dienste von IT Firmen, als auch im Auftrag von mittelständischen Unternehmen. Im Jahr 2000 begann mein innerer Wandel, als der Börsenboom mir klar machte, dass ein Unternehmen nicht über Zahlen, sondern über Mitarbeiter geführt wird. Heute habe ich mein Talent in der Unterstützung und Begleitung von Menschen in herausfordernden Zeiten gefunden, so dass ein wertschätzendes und sinnhaftes Miteinander entstehen kann.

Kontaktlinks

https://www.eva-maria-gutt.de/

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