Newsletter 11.02.20

Ich habe viel vor und vielleicht geht’s schief….

…. aber das glaube ich nicht. Denn ich bin sicher es* funktioniert! ­čÖé

Hallo du,
ich f├╝hle mich heute sehr inspiriert. Hintergrund ist, dass ich endlich die Worte gefunden habe f├╝r das, was ich sagen will. Und das will ich mit dir teilen.

Hast du schonmal daran gedacht, dass es genau dich mit deiner Art braucht, um die Arbeitswelt zu ver├Ąndern? Wenn du so wie ich eher zu den Menschen geh├Ârst, die keine Lust auf Konflikte und Streit haben, weil das deinen Arbeitsflow massiv st├Ârt, dann kennst du das Problem. Du bem├╝hst dich um Sachlickeit, bist h├Âflich und auch gerne kooperativ und zugewandt und diese Freundlichkeit wird manchmal als Schw├Ąche interpretiert. Und auch du interpretierst deine Superpower heimlich manchmal als Schw├Ąche, weil es dir lieber ist Frieden zu haben, als Recht zu bekommen. Was eine ganz klare Entscheidung ist, die aber leider das Gef├╝hl zur├╝ck l├Ąsst, man w├╝rde nicht f├╝r sich einstehen.

Um es konkret zu machen, hier mal zwei Beispiele:

Wenn ein Kollege deine kreative Idee als seine ausgibt und sie gro├čspurig im Meeting vortr├Ągt und noch besser, dir anf├Ąngt deine eigene Idee zu erkl├Ąren. Nervig, oder? Du sagst aber nichts, weil es dir zu peinlich w├Ąre, den Kollegen in Verlegenheit zu bringen.

Oder wenn eine Kollegin die falsche Anzahl eines Druckproduktes bestellt und den Fehler dann dir in die Schuhe schiebt. Und du denkst schon ├╝ber die L├Âsung nach, w├Ąhrend sie noch versucht eine*n Schuldige*n zu finden. Und heimlich tut sie dir leid, weil sie nicht in der Lage ist, Fehler einzugestehen und dadurch einfach schon schneller auf den L├Âsungspfad zu kommen.

Das f├╝hlt sich manchmal an wie auf einer Autobahn mit lauter Geisterfahrern. Und du wei├čt, dass aggressives oder intrigantes Verhalten nicht richtig ist und trotzdem scheint man sich in der Arbeitswelt darauf geeinigt zu haben, dass es in Ordnung ist, sich wei ein Ar*** aufzuf├╝hren. Was ist los mit der Welt?!

Allerdings bin ich mit meiner Art immer ganz gut gefahren. Denn immerhin gibt es Menschen, die genau so denken wie du und ich, und die uns daf├╝r sehr sch├Ątzen und respektieren. Mein pers├Ânlicher Eindruck ist nur, dass wir zum Teil nicht laut genug sind. Und das m├╝ssen wir auch nicht! Denn es liegt nicht unbedingt in unserer Natur. Und trotzdem ist es an der Zeit etwas zu ├Ąndern!

Und hier komt „*es“ ins Spiel. (Du erinnerst dich an den ersten Satz oben?). Ich bin der festen ├ťberzeugung, dass wir die Arbeitswelt umkrempeln k├Ânnen. Mit unserer Superkraft „Freundlichkeit & Empathie“. Denn kompetent und gut ausgebildet sind wir sowieso. Also warum schlie├čen wir uns nicht zusammen und kreieren einen Geheimbund f├╝r gutes Arbeiten?

Ich wei├č, dass man Anerkennung im Job bekommen kann, ohne ein Ar*** zu sein.

Was denkst du? Mich interessiert deine Meinung. ­čÖé
Klick doch einfach auf Antworten und schreibe mir!
Deine Isa