Folge 24 | Selfcare im Homeoffice

Wie du deinen Akku im Homeoffice auflädst

Gönn dir eine Pause mit einem schönen Getränk, zum Beispiel Tee.
Tu dir selbst etwas Gutes. Lade deinen Akku im Homeoffice.

Heute habe ich wieder eine Solofolge für dich und es geht um Selfcare im Homeoffice und wie du deinen Akku im Homeoffice auflädst. Dafür gebe ich dir ein paar nützliche Impulse und eine geführte Meditation.

Zu Spitzenzeit waren 2021 49% der Beschäftigten im Homeoffice. Das ergab eine Studie der IWK.
Und nicht allen geht es im Homeoffice gut.

Wenn du also zu denjenigen gehörst, die sich zunehmends kraftloser und unmotivierter im Homeoffice fühlen und zusätzlich noch das Gefühl hast zu kurz zu kommen, dann ist diese Folge hier für dich. Damit du dich wieder vollkommen wohl bei dir zu Hause fühlst.

Dafür möchte ich dir folgendes zum Hintergrund mitgeben. Eine Umfrage der Forsa im Auftrag der KKH hat bei 1/5 der Befragten ergeben, dass sich das Arbeiten im Homeoffice positiv auf ihren Gesundheitszustand auswirke – vor allem durch weniger Stress. Jedoch sagten auch 1/5 der Befragten, dass sich das Wohlbefinden verschlechtert habe. Entsprechend schlägt jeder fünften Person die Situation auf die Seele. Und zwischen dem einen fünftel und dem anderen, gibt es sicher noch diverse Abstufungen. Bei den Betroffenen haben Niedergeschlagenheit und Depressionen zugenommen.

Eine Studie der Hans Böckler Stiftung zeigt, dass im Homeoffice die Sorge- und Betreuungsarbeit von Frauen zugenommen hat. Sie verbringen damit mehrere Stunden pro Woche. Und so ist es auch in Folge 22 meines Podcasts mit Melanie Vogel zu hören. Sie sagt „Im Innenverhältnis zeigt sich jedoch, dass die Frau im Homeoffice als erstes ihre eigenen Hobbys wieder abgeschafft hat.“

Deshalb möchte ich dir in der heuten Folge ein wenig Inspiration geben, wie du deinen Alltag im Homeoffice für dich angenehmer gestalten kannst.
Diese Folge dauert ca. 15 Minuten und ist für dich der perfekte Begleiter für eine angenehme Pause. Du brauchst nicht auf die Zeit zu achten, denn ich behalte sie für dich im Blick und sage dir, wenn 15 Minuten um sind. Also lass guten Gewissens los, lausche meinen Worten und folge meiner Stimme.

Selfcare im Homeoffice bedeutet, dass du dich um dich kümmerst

Die letzte Zeit war vielleicht anstrengend für dich. Nichts ist mehr so wie es war und du bist die unverwüstliche Bastion, die die Stellung hält und bemüht darum ist, dass Arbeit, Partner:in, Kinder, Freunde und Familie … trotzdem gut versorgt sind. Ist ja auch klar, denn du bist eigentlich auch diese Person, die irgendwie immer alles schafft. Auch die nächste Runde Homeoffice und alles was damit verknüpft ist.

Und dabei ist es möglich, dass du irgendwie zu kurz gekommen bist. Also wie ist es bei dir. Wie sieht es bei dir aus?
Fühlst du dich wohl im Homeoffice oder fehlt dir etwas?
Wenn ja, was ist es?

Vielleicht denkst du auch einfach nur – die Mischung macht‘s. Aber eins steht fest. Egal ob du es gut oder schlecht findest, wenn du im Homeoffice arbeiten musst, weil es nicht anders geht, dann merkst du vielleicht, dass es über kurz oder lang etwas mit dir macht.

Ich brauche deine Hilfe: Bitte nimm an meiner Umfrage zum Homeoffice teil

https://forms.gle/CkmkRQFRH1Xwrsc89

Denn wenn du bisher gerne morgens aus dem Haus gegangen bist und dadurch auch einfach eine schöne Tagesstruktur hattest, in der du nicht alles mit dir selbst verhandeln musst, dann merkst du vielleicht wie du dich nach und nach an die letzte Stelle der Prioritätenliste gesetzt hast.

Du kümmerst dich erstmal darum, dass es allen anderen aus der Familie gut geht und zu allerletzt hast du die Hoffnung, dass noch ein wenig Zeit für dich bleibt. Bis dir klar wird, dass es diese übriggebliebene Zeit nicht gibt. Kennst du das Sprichwort „Zeit hat man nicht, außer man nimmt sie sich.“?

Und aus meiner Sicht ist der Punkt Selfcare im Homeoffice Nichts, das man tun kann, sondern etwas, das du dir nehmen MUSST.
Deshalb…
Lass uns erstmal mit den Basics anfangen. Und ich bin mir sicher, dass du auf Einiges davon schon von selbst gekommen bist oder wärst. Dann betrachte das hier als deine freundliche Erinnerung, etwas zu tun.

Dein Arbeitsplatz als Einflussfaktor auf dein Wohlbefinden
Hast du einen festen Arbeitsplatz bei dir zu Hause, der extra für die Arbeit reserviert ist? Wie gefällt er dir? Bewerte das mal auf einer Skala von 1-10. Eins ist blöd. 10 ist Super. Was würde dir nur einen einzigen Punkt mehr auf der Skala bringen?

Meine Empfehlung ist, beginne deinen Tag am Arbeitsplatz mit einem Ritual:

  • Zünde dir zum Beispiel eine Kerze an oder mach dir etwas Musik an
  • Schau in deinen Kalender welche Termine heute anstehen
  • Schreibe dir eine To-Do Liste
  • Plane deine Mittagspause!

Pausen und Feierabend – das sind eigentlich der wichtigsten Punkte.
Denn jede:r vierte Befragte hat das Gefühl, zu Hause noch mehr leisten zu müssen als im Büro, um im Job Präsenz zu zeigen.
Frag dich selbst, wie ist es bei dir?

Während es für dich vielleicht klar war, dass du im Büro dir eine Mittagspause und hier und da ein Flurgespräch gönnst, hast du es im Homeoffice wie so Vieles vielleicht vernachlässigt. Ein Fehler – aber keiner der sich nicht ändern lässt.

Die Mittagspause ist wichtig. Sie gibt deinem Tag Struktur und hilft deinem Kopf eine kleine Auszeit zu bekommen. Du kannst sie natürlich auch für Bewegung nutzen. Spaziergang, Yoga, Laufen … was auch immer du magst.

Und Niemand wird dich für faul oder dreist halten, wenn du dir deine wohlverdiente Pause nimmst. Wenn du das denkst, dann stell dir selbst die folgende Frage: Was denke ich über Menschen, die sich im Homeoffice ihre Pause nehmen?

Sind wirklich die anderen das Problem oder bist du es vielleicht selbst?
Und das meine ich nicht böse. Worauf ich hinaus will ist folgendes: Mach dich frei von Selbstbewertungen und Fremdbewertungen. Sie stören deinen inneren Frieden. Selfcare im Homeoffice bedeutet auch, eine neue Haltung zu finden.

Außerdem… Wenn du dich in totalem Stress fühlst und meinst du kannst genau jetzt keine Pause machen, weil dir dann die Zeit fehlt. Genau dann ist der richtige Zeitpunkt eine Pause zu machen. Es fühlt sich kontraproduktiv an, aber glaube mir genau das ist es, was du brauchst. Es reicht schon, wenn du dir den Timer auf 15 oder 20 Minuten stellst und dich einfach mal kurz in einen anderen Raum begibst, was trinkst oder kurz um den Block gehst. Oder eben für einen kurzen Moment die Augen schließt, um deinem Geist einen Augenblick Ruhe und Entspannung zu gönnen.

Genieß die geführte Meditation in dieser Folge und fang jetzt gleich an Selfcare im Homeoffice zu praktizieren und dich um dich selbst zu kümmern.

Links und Credits

Credits für Musik: Music from Uppbeat (free for Creators!)
https://uppbeat.io/t/sonda/were-in-it-together

Zum Kompaktkurs 21 Tage zur Gelassenheit: bit.ly/Gelassenheit-Kompakt

Zum Kurs 5 Lebensstärken, die du in der Schule nicht lernst kommst du hier: bit.ly/5Lebensstärken

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